Conversion: Definition und Tipps für KMU
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Was bedeutet eigentlich Conversion und warum ist sie für deine Website wichtig? Vielleicht kennst du das: Viele Menschen besuchen deine Website, aber nur wenige fragen an, buchen einen Termin oder kaufen etwas. Wir zeigen dir, welche Rolle Conversions dabei spielen und wie du mehr daraus machen kannst.
Was bedeutet Conversion?
Eine Conversion entsteht, wenn ein Besucher deiner Website eine gewünschte Handlung ausführt. Welche Handlung das ist, hängt von deinem Unternehmen und deinem Ziel ab.
Das kann zum Beispiel sein:
- Ein Kunde kauft ein Produkt.
- Ein Interessent sendet eine Anfrage.
- Jemand bucht einen Termin.
- Ein Besucher ruft dein Unternehmen an.
- Jemand meldet sich für deinen Newsletter an.
Eine Conversion muss also nicht immer ein Kauf sein. Für einen Handwerksbetrieb kann eine Angebotsanfrage wichtig sein. Für eine Arztpraxis kann eine Terminbuchung das entscheidende Ziel sein.
Was ist die Conversion Rate?
Die Conversion Rate zeigt, wie viel Prozent der Website-Besucher eine gewünschte Handlung ausführen. Das kann zum Beispiel eine Anfrage, eine Terminbuchung oder ein Kauf sein.
Ein einfaches Beispiel: 100 Menschen besuchen deine Website. Fünf davon senden eine Anfrage über dein Kontaktformular. Wenn du die Conversion Rate anhand der Besucher berechnest, liegt sie bei 5 Prozent.
Die Berechnung funktioniert so:
Conversion Rate = (Anzahl der Conversions ÷ Anzahl der Besucher) × 100
Welche Conversions sind für kleine Unternehmen wichtig?
Eine Conversion kann grundsätzlich jede Handlung auf deiner Website sein, die für dein Unternehmen wichtig ist.
Welche Conversion für dich relevant ist, hängt von deinem Angebot und deinen Zielen ab. Mögliche Beispiele sind:
- Newsletter-Anmeldung: Ein Besucher meldet sich für deinen Newsletter an.
- Kontaktanfrage: Ein Interessent füllt dein Kontaktformular aus.
- Telefonanruf: Ein potenzieller Kunde ruft direkt über deine Website an.
- Terminbuchung: Ein Besucher vereinbart einen Termin.
- Kauf: Ein Kunde bestellt ein Produkt in deinem Online-Shop.
- Download: Ein Besucher lädt zum Beispiel eine Infobroschüre oder einen Ratgeber herunter.
- Bewertung: Ein Kunde gibt eine Bewertung für dein Unternehmen ab.
Überlege deshalb, welche Handlungen dich deinem Unternehmensziel näherbringen. Diese kannst du anschließend als Conversions erfassen und auswerten.
7 Tipps für mehr Conversions auf deiner Website
Schon kleine Anpassungen auf deiner Website können Besuchern den Weg zur gewünschten Handlung erleichtern. Diese 7 Tipps zeigen dir, worauf du dabei achten kannst.
1. Angebot klar präsentieren
Besucher sollten auf den ersten Blick verstehen, was du anbietest und warum dein Angebot für sie interessant ist.
- Leistungen: Beschreibe deine wichtigsten Leistungen verständlich und zeige, für wen sie geeignet sind.
- Produkte: Stelle deine Produkte übersichtlich vor und nenne wichtige Informationen wie Preis, Größe oder besondere Eigenschaften.
- Besonderheiten: Zeige, was dein Angebot von anderen unterscheidet. Das kann zum Beispiel eine Spezialisierung, persönliche Beratung oder ein besonderer Service sein.
- Vorteile: Erkläre, welchen konkreten Nutzen dein Angebot für Kunden hat. So können Besucher schneller einschätzen, ob dein Angebot zu ihnen passt.
- Sprache: Verwende einfache Begriffe und kurze Texte. Besucher sollten nicht erst Fachbegriffe entschlüsseln müssen, um dein Angebot zu verstehen.
2. Klare Handlungsaufforderungen nutzen
Zeige Besuchern, welche Handlung sie auf deiner Website als Nächstes ausführen können.
- Kontakt: Biete gut sichtbare Möglichkeiten für eine Anfrage oder einen Rückruf an.
- Termin: Verlinke direkt zur Terminbuchung, wenn Kunden Termine bei dir vereinbaren können.
- Angebot: Nutze eine Schaltfläche wie „Angebot anfragen“, wenn du individuelle Angebote erstellst.
- Kauf: Führe Besucher mit „Produkt kaufen“ oder „In den Warenkorb“ direkt zum nächsten Schritt.
- Formular: Frage nur die Informationen ab, die du für die Anfrage wirklich brauchst.
Formuliere deine Handlungsaufforderungen möglichst konkret. Die Formulierung „Termin vereinbaren“ zeigt zum Beispiel genauer, was nach dem Klick passiert, als die Formulierung „Mehr erfahren“.
Lies hier mehr dazu: Call-to-Action: Steigere mit klaren CTAs deine Conversion
3. Benutzerfreundliche Website gestalten
Eine gut aufgebaute Website hilft Besuchern dabei, schnell die richtigen Informationen zu finden.
- Navigation: Ordne deine Seiten übersichtlich und benenne Menüpunkte verständlich.
- Informationen: Stelle wichtige Angaben wie Leistungen, Preise, Öffnungszeiten und Kontaktdaten gut sichtbar bereit.
- Lesbarkeit: Verwende gut lesbare Schriftgrößen und kurze Absätze. So können Besucher deine Inhalte leichter erfassen.
- Mobile Nutzung: Optimiere deine Website für Smartphones und Tablets. Texte, Bilder und Schaltflächen sollten auch auf kleinen Bildschirmen gut funktionieren.
- Ladezeit: Achte darauf, dass deine Seiten schnell laden. Große Bilder oder unnötige Elemente können die Ladezeit verlängern.
Prüfe deine Website regelmäßig selbst auf Smartphone und Computer. So erkennst du schneller, wenn etwas unübersichtlich oder schwer bedienbar ist.
Mehr hilfreiche Tipps findest du hier: Website-Marketing für KMU: Strategien, Tools & Tipps
4. Mit hilfreichen Inhalten überzeugen
Gute Inhalte beantworten Fragen und geben Besuchern wichtige Informationen zu deinem Angebot.
- Texte: Erkläre Leistungen, Produkte und Abläufe verständlich. Beantworte dabei Fragen, die deine Kunden häufig stellen.
- Bilder: Zeige deine Produkte, deine Arbeit, deine Räumlichkeiten oder dein Team. So bekommen Besucher einen besseren Eindruck von deinem Unternehmen.
- Videos: Erkläre zum Beispiel einen Ablauf, zeige deine Arbeit oder stelle ein Produkt genauer vor.
- Ratgeber: Teile praktische Tipps und Informationen zu Themen, die deine Zielgruppe interessieren.
- Alleinstellungsmerkmal: Zeige auch, was dein Unternehmen besonders macht und warum sich Kunden für dein Angebot entscheiden können.
Achte darauf, dass jeder Inhalt einen konkreten Nutzen bietet. So können Besucher dein Angebot besser einschätzen und leichter eine Entscheidung treffen.
Lesetipp: 10 Marketingideen für KMU: Mit kleinem Budget Kunden gewinnen
5. Vertrauen mit Bewertungen und Referenzen aufbauen
Wer dein Unternehmen noch nicht kennt, möchte vor einer Anfrage oder einem Kauf oft wissen, ob andere Kunden gute Erfahrungen gemacht haben.
- Bewertungen: Zeige echte Kundenbewertungen auf deiner Website. Verlinke bei Bedarf auf weitere Bewertungen, etwa auf deinem Google-Unternehmensprofil.
- Kundenstimmen: Hebe besonders hilfreiche Rückmeldungen deiner Kunden hervor. So bekommen Besucher einen konkreten Eindruck von deinen Leistungen.
- Referenzen: Zeige abgeschlossene Projekte oder Arbeiten, wenn diese zu deinem Angebot passen.
- Erfahrungen: Beschreibe anhand konkreter Beispiele, wie du Kunden bei ihren Anliegen unterstützt hast.
- Transparenz: Informiere verständlich über Preise, Leistungen, Lieferzeiten oder andere wichtige Bedingungen.
Platziere diese Informationen dort, wo Besucher eine Entscheidung treffen. Eine passende Kundenstimme kann zum Beispiel direkt neben einer Leistung oder einem Angebot stehen.
6. Kaufprozess einfach gestalten
In einem Online-Shop sollte der Weg vom Produkt bis zum Kauf möglichst einfach sein. Jeder unnötige Schritt kann Besucher vom Abschluss abhalten.
- Bestellvorgang: Halte den Kaufprozess kurz und übersichtlich. Frage nur Informationen ab, die du für die Bestellung wirklich brauchst.
- Kosten: Zeige Preise sowie mögliche Versandkosten frühzeitig und verständlich an.
- Lieferung: Informiere über Lieferzeiten und Versandbedingungen, bevor Kunden den Kauf abschließen.
- Rückgabe: Erkläre verständlich, welche Möglichkeiten Kunden bei einer Rückgabe haben.
- Zahlung: Biete mehrere gängige Zahlungsmöglichkeiten an und achte auf einen sicheren Bezahlvorgang.
- Gastbestellung: Ermögliche nach Möglichkeit auch eine Bestellung ohne verpflichtendes Kundenkonto.
So wissen Kunden frühzeitig, was sie erwartet, und können ihren Einkauf ohne unnötige Hürden abschließen.
7. Website regelmäßig optimieren
Du kannst deine Website regelmäßig verbessern. Beobachte deshalb, wie Besucher deine Website nutzen und wo sie abspringen.
- Besucher: Prüfe, welche Seiten besonders häufig besucht werden und wo Besucher die Website wieder verlassen.
- Conversions: Vergleiche, wie viele Besucher zum Beispiel eine Anfrage senden, einen Termin buchen oder etwas kaufen.
- Inhalte: Überarbeite Seiten, die wenig genutzt werden oder wichtige Informationen nicht verständlich vermitteln.
- Handlungsaufforderungen: Teste unterschiedliche Formulierungen oder Positionen von Schaltflächen.
- Ergebnisse: Vergleiche die Veränderungen über einen passenden Zeitraum. So erkennst du, welche Anpassungen zu mehr Conversions führen.
Auch interessant zum Thema:
12 Tipps für mehr Anfragen auf deiner Website
Steigere deine Conversion Rate mit personalisierten E-Mails
Fazit: Mit klaren Maßnahmen deine Conversion Rate steigern
Je einfacher Besucher auf deiner Website eine Anfrage stellen, einen Termin buchen oder etwas kaufen können, desto eher kommt es zu einer Conversion.
Klare Handlungsaufforderungen, hilfreiche Inhalte, Kundenbewertungen und eine benutzerfreundliche Website können dazu beitragen, mehr Besucher zu einer solchen Handlung zu bewegen. Für Online-Shops ist außerdem ein einfacher Kauf- und Bezahlvorgang wichtig. Prüfe regelmäßig, wie deine Website genutzt wird und verbessere einzelne Bereiche.
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