Content-Marketing: 8 Tipps, um gute Inhalte zu erstellen

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Content-Marketing: Mitarbeiterin erstellt visuellen Content am Computer im Büro.

Im Internet gibt es zu fast jedem Thema bereits zahlreiche Inhalte. Wie kannst du trotzdem mit deinem Content auffallen? Du musst dafür nicht ständig neue Themen erfinden. Mit deinem Fachwissen, eigenen Erfahrungen und passenden Formaten kannst du Inhalte erstellen, die deine Zielgruppe wirklich interessieren.

In diesem Artikel zeigen wir dir, worauf du bei der Content-Erstellung achten solltest und wie du eigene Ideen entwickelst.

Was bedeutet Content-Marketing?

Content-Marketing bedeutet, dass du mit passenden Inhalten deine Zielgruppe erreichst. Du kannst Fragen beantworten, praktische Tipps geben oder Wissen vermitteln. So zeigst du deine Expertise und baust Vertrauen bei potenziellen Kunden auf.


Typische Inhalte im Content-Marketing sind:

  • Blogartikel und Ratgeber
  • Social-Media-Beiträge
  • Videos und Bilder
  • Newsletter
  • Checklisten und Infografiken


Deine Inhalte sollten zu deiner Zielgruppe passen und einen konkreten Mehrwert bieten. So kannst du neue Kunden erreichen und bestehende Kunden langfristig binden.


Vorteile von Content-Marketing


Content-Marketing bietet dir verschiedene Möglichkeiten, dein Unternehmen online sichtbarer zu machen. Mit passenden Inhalten kannst du:

  • Mehr Menschen erreichen: Gute Inhalte bringen deine Marke vor neue Zielgruppen.
  • Vertrauen aufbauen: Du zeigst dein Wissen und gibst hilfreiche Informationen.
  • Deine Sichtbarkeit erhöhen: SEO-optimierte Inhalte können neue Besucher auf deine Website bringen.
  • Kundenfragen beantworten: Du kannst typische Fragen direkt aufgreifen und verständlich erklären.
  • Deine Expertise zeigen: Mit deinem Fachwissen positionierst du dich als kompetenter Ansprechpartner.
  • Kunden gewinnen: Hilfreiche Inhalte können Interessenten auf dein Angebot aufmerksam machen.


8 Tipps, wie du guten Content erstellen kannst


Bevor du mit der Content-Erstellung beginnst, solltest du dir überlegen, wen du erreichen möchtest und was du mit deinen Inhalten erreichen willst. Die folgenden Tipps können dir dabei helfen, passende Themen zu finden und deinen Content gezielt zu erstellen. 


1. Definiere deine Zielgruppe


Bevor du Content erstellst, solltest du wissen, wen du erreichen möchtest. Denn deine Inhalte sollten zu den Interessen und Fragen deiner Zielgruppe passen.

Diese Fragen können dir dabei helfen:

  • Wer sind deine Kunden? Privatpersonen, Unternehmen oder bestimmte Berufsgruppen?
  • Was brauchen sie? Welche Probleme möchten sie lösen?
  • Wonach suchen sie? Welche Begriffe und Fragen geben sie bei Google ein?
  • Was fragen sie dich? Sammle häufige Fragen aus Beratungsgesprächen oder Kundenkontakten.

Weitere Tipps findest du hier: Personas im Content Marketing 


2. Finde Themen mit echtem Mehrwert


Viele gute Ideen findest du kannst du direkt in deinem Arbeitsalltag finden.

Darauf kannst du zum Beispiel eingehen:

  • Häufige Kundenfragen: Welche Fragen stellen dir Kunden immer wieder?
  • Typische Probleme: Welche Herausforderungen möchten deine Kunden lösen?
  • Häufige Fehler: Welche Fehler kannst du mit deinen Tipps vermeiden?
  • Aktuelle Entwicklungen: Welche neuen Trends, Regeln oder Technologien sind für deine Zielgruppe wichtig?
  • Suchanfragen: Nach welchen Begriffen und Fragen sucht deine Zielgruppe online?
  • Kundenbewertungen: Welche Themen oder Fragen tauchen in Bewertungen besonders häufig auf?
  • Eigene Erfahrungen: Welche Erfahrungen hast du gesammelt, die für andere hilfreich sein können?
  • Bestehende Inhalte: Welche älteren Beiträge kannst du aktualisieren oder erweitern?
  • Wettbewerber: Welche Themen behandeln andere Unternehmen? Wo kannst du zusätzliche Informationen bieten?


Tipp: Wichtig ist, dass dein Content konkrete Fragen beantwortet, ein Problem löst oder deiner Zielgruppe einen neuen Blickwinkel bietet.


3. Bringe deine eigene Perspektive ein


Zu vielen Themen gibt es bereits zahlreiche Inhalte. Deine eigenen Erfahrungen und dein Fachwissen geben solchen Themen eine persönliche Note. Teile deshalb deine Einschätzungen, praktische Erfahrungen und konkreten Empfehlungen.

Bringe deshalb dein Wissen und deine Erfahrungen ein:


  • Teile dein Fachwissen: Welche Tipps kannst du aus deiner täglichen Arbeit geben?
  • Zeige Einblicke: Wie läuft ein Projekt oder ein Arbeitsschritt bei dir ab?
  • Sprich über Erfahrungen: Was hat sich in der Praxis bewährt?
  • Zeige typische Fehler: Welche Fehler begegnen dir häufig?
  • Teile eigene Erkenntnisse: Was hast du aus deiner Arbeit gelernt?
  • Nutze eigene Daten: Welche Zahlen oder Ergebnisse kannst du mit anderen teilen?
  • Gib konkrete Empfehlungen: Was würdest du deinen Kunden raten?
  • Beziehe Stellung: Wie bewertest du aktuelle Entwicklungen oder Trends?
  • Erzähle Geschichten: Welche Situationen aus deinem Arbeitsalltag sind besonders interessant?


4. Wähle das passende Format


Überlege dir, wie du dein Thema am besten vermitteln kannst. Das passende Format hängt dabei von deinem Thema, deiner Zielgruppe und deinen Möglichkeiten ab.


Diese Formate kannst du zum Beispiel nutzen:


  • Blogartikel: Für ausführliche Informationen, Ratgeber und Anleitungen
  • Social-Media-Posts: Für kurze Tipps, Neuigkeiten und aktuelle Themen
  • Videos: Für Anleitungen, Erklärungen und Einblicke in deinen Arbeitsalltag
  • Infografiken: Für Zahlen, Abläufe und komplexe Informationen
  • Newsletter: Für regelmäßige Tipps, Neuigkeiten und Angebote
  • Podcasts: Für Interviews, Gespräche und ausführliche Themen
  • Checklisten: Für praktische Anleitungen und übersichtliche Informationen


Tipp: Auch ein Inhalt kann mehrere Formate bekommen. Aus einem Blogartikel kannst du zum Beispiel mehrere Social-Media-Posts oder ein kurzes Video entwickeln.


5. Plane deine Inhalte


Mit einem Redaktionsplan behältst du den Überblick und kannst deinen Content regelmäßig veröffentlichen.

Halte darin zum Beispiel fest:

  • Thema: Worüber möchtest du schreiben oder sprechen?
  • Format: Wird es ein Blogartikel, Video oder Social-Media-Post?
  • Kanal: Wo möchtest du den Inhalt veröffentlichen?
  • Veröffentlichung: Wann soll der Beitrag erscheinen?
  • Ziel: Was möchtest du mit dem Inhalt erreichen?


Ein Beispiel: Du betreibst einen Handwerksbetrieb. Für eine Woche planst du einen Blogartikel zu Heizkosten, einen Social-Media-Post mit Energiespartipps und ein kurzes Video zu einer neuen Heiztechnik.


6. Schreibe verständlich und konkret


Deine Inhalte sollten einfach zu verstehen sein. Gerade bei Fachthemen ist es wichtig, komplizierte Zusammenhänge verständlich zu erklären. Vermeide unnötige Fachbegriffe und zeige konkret, was deine Leser mit den Informationen anfangen können.

Darauf kannst du achten:

  • Einfache Sprache: Erkläre Fachbegriffe oder ersetze sie durch verständliche Wörter.
  • Kurze Sätze: Formuliere einen Gedanken pro Satz und vermeide lange Schachtelsätze.
  • Konkrete Aussagen: Nenne Zahlen, Beispiele und klare Empfehlungen. Statt „Viele Kunden nutzen Social Media“ ist „80 Prozent der befragten Unternehmen nutzen Social Media“ deutlich greifbarer. Zahlen solltest du nur verwenden, wenn sie aus einer verlässlichen Quelle stammen.
  • Klare Struktur: Gliedere längere Inhalte mit H1-, H2- und H3-Überschriften. Die H1 ist die Hauptüberschrift der Seite. H2-Überschriften teilen den Text in größere Abschnitte. H3-Überschriften gliedern einzelne Themen weiter. Kurze Absätze und Aufzählungen machen den Text zusätzlich übersichtlich.
  • Direkte Ansprache: Sprich deine Leser persönlich an und gehe auf ihre Fragen ein.


7. Optimiere deinen Content für Suchmaschinen


Mit gut optimierten Inhalten kannst du deine Zielgruppe online besser erreichen. Achte deshalb bei deinen Website-Inhalten auf wichtige Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung:


  • Passende Keywords: Überlege, nach welchen Begriffen deine Zielgruppe sucht. Nutze diese Begriffe natürlich in deinem Text.
  • Suchintention: Frage dich, was Nutzer mit ihrer Suche erreichen möchten. Beantworte genau diese Frage in deinem Beitrag.
  • Überschriften: Verwende eine klare H1 und gliedere deinen Text mit passenden H2- und H3-Überschriften. So verstehen Leser und Suchmaschinen den Aufbau deines Inhalts.
  • Meta-Description: Formuliere eine kurze Beschreibung, die den Inhalt des Beitrags zusammenfasst und zum Weiterlesen einlädt.
  • Interne Links: Verlinke passende Inhalte auf deiner Website. So finden Besucher weitere Informationen und können länger auf deiner Website bleiben.
  • Lesbarkeit: Nutze kurze Absätze, Aufzählungen und verständliche Formulierungen. Das macht deinen Content leichter lesbar.

Auch interessant: 8 häufige SEO-Fehler, die Unternehmen vermeiden sollten


8. Prüfe, welche Inhalte funktionieren


Schau regelmäßig, welche Inhalte bei deiner Zielgruppe besonders gut ankommen. So erkennst du, welche Themen und Formate für dein Unternehmen gut funktionieren und kannst deine nächsten Beiträge gezielt daran ausrichten.

Achte zum Beispiel auf:

  • Seitenaufrufe: Welche Blogartikel werden besonders häufig gelesen?
  • Verweildauer: Bei welchen Beiträgen bleiben Besucher besonders lange?
  • Klicks: Welche Inhalte führen Besucher zu weiteren Seiten oder Angeboten?
  • Interaktionen: Welche Social-Media-Beiträge werden geliked, kommentiert oder geteilt?
  • Anfragen: Welche Inhalte führen zu Kontaktaufnahmen oder anderen Aktionen?


Welche Content-Formate eignen sich für Unternehmen?


Du kannst dein Wissen auf viele verschiedene Arten teilen. Welches Format zu dir passt, hängt von deiner Zielgruppe, deinen Zielen und deinen Möglichkeiten ab.

  • Blogartikel und Ratgeber: Damit kannst du ausführliche Themen erklären und häufige Fragen beantworten. Sie eignen sich auch für SEO und können neue Besucher auf deine Website bringen.
  • Social-Media-Posts: Damit kannst du kurze Tipps, Neuigkeiten und Einblicke in deinen Arbeitsalltag teilen. Du kannst außerdem auf ausführlichere Inhalte auf deiner Website verweisen.
  • Videos: Mit Videos kannst du Abläufe, Produkte oder komplexe Themen anschaulich erklären. Auch kurze Anleitungen und Einblicke hinter die Kulissen eignen sich dafür.
  • Bilder und Infografiken: Sie eignen sich, wenn du Informationen schnell und übersichtlich vermitteln möchtest. Zahlen, Abläufe und Vergleiche lassen sich damit gut darstellen.
  • Newsletter: Damit kannst du regelmäßig mit Kunden und Interessenten in Kontakt bleiben. Du kannst darin neue Inhalte, Tipps oder aktuelle Informationen teilen.
  • Podcasts: Sie eignen sich für ausführliche Gespräche, Interviews und Fachthemen. Deine Zielgruppe kann die Inhalte unterwegs hören.
  • Checklisten und E-Books: Damit kannst du umfangreiches Wissen übersichtlich aufbereiten. Sie eignen sich besonders für Schritt-für-Schritt-Anleitungen und praktische Tipps.


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Content-Marketing: Mit kleinem Budget groß starten


Kleine Tipps für guten Content


Du möchtest Inhalte erstellen, die nicht austauschbar wirken? Diese 8 Tipps helfen dir dabei:

  • Nutze dein eigenes Fachwissen: Teile Wissen und Tipps aus deiner täglichen Arbeit.
  • Zeige deine Erfahrungen: Teile, was sich in deiner täglichen Arbeit bewährt hat und welche Erfahrungen du dabei gemacht hast.
  • Beantworte Kundenfragen: Nutze Fragen aus Gesprächen und Beratungen als Content-Ideen.
  • Arbeite mit konkreten Beispielen: Zeige Lösungen, Abläufe oder typische Situationen.
  • Erzähle Geschichten: Gib Einblicke in Projekte, Erfolge oder Herausforderungen.
  • Beziehe Stellung: Teile deine Einschätzung zu passenden Trends und Entwicklungen.
  • Biete mehr als bekannte Informationen: Ergänze bestehende Themen mit deinem eigenen Wissen.
  • Nutze gute Inhalte mehrfach: Entwickle aus einem Beitrag weitere Formate und neue Inhalte.


So wird dein Content persönlicher und bietet deiner Zielgruppe einen echten Mehrwert.


Nützliche Tools für dein Content-Marketing


Mit passenden Tools kannst du deine Content-Erstellung einfacher planen, gestalten und auswerten.

  • Für Themen und Keywords: Mit dem Google Keyword Planner kannst du herausfinden, wonach Menschen online suchen. Auch Google Trends zeigt dir, welche Themen aktuell gefragt sind.
  • Für die Planung: Mit Excel, Google Sheets oder einem Content-Kalender kannst du Themen, Formate und Veröffentlichungstermine übersichtlich planen.
  • Für die Gestaltung: Canva eignet sich für Social-Media-Grafiken, Präsentationen und Infografiken. Auch ohne Designkenntnisse kannst du damit Inhalte erstellen.
  • Für die Texterstellung: KI-Tools können dir bei der Themenfindung, Gliederung oder Überarbeitung helfen. Prüfe die Ergebnisse aber immer selbst.
  • Für die Erfolgskontrolle: Mit Google Analytics und der Google Search Console kannst du sehen, wie Besucher auf deine Website kommen und welche Inhalte gut funktionieren.


Lesetipp: Evergreen Content: So kannst du zeitlose Inhalte erstellen


Fazit: Mit einzigartigem Content neue Kunden erreichen


Bei der Content-Erstellung kommt es vor allem darauf an, dass du deine Zielgruppe kennst und ihre Fragen beantwortest. Nutze Themen aus deinem Arbeitsalltag, teile dein Fachwissen und bringe eigene Erfahrungen ein.
Plane deine Inhalte, wähle passende Formate und prüfe, welche Beiträge gut ankommen. Es ist wichtig, dass deine Inhalte zu deinem Unternehmen passen und deine eigene Sichtweise zeigen. Dafür kannst du auch bekannte Themen aufgreifen und mit deinem Fachwissen, deinen Erfahrungen oder konkreten Beispielen ergänzen. So gibst du deiner Zielgruppe einen eigenen Mehrwert und machst deinen Content persönlicher.

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