Kundenkontakt optimieren: So kannst du Touchpoints nutzen
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Deine Kunden kommen auf ganz unterschiedlichen Wegen mit deinem Unternehmen in Kontakt. Sie finden dich bei Google, besuchen deine Website, lesen Bewertungen oder sprechen mit dir. All diese Berührungspunkte nennt man Touchpoints. Wir zeigen dir, worauf es dabei ankommt und wie du sie für deine Kunden verbessern kannst.
Was sind Touchpoints?
Touchpoints sind alle Kontaktpunkte zwischen deinem Unternehmen und deinen Kunden. Sie können vor, während oder nach einem Kauf entstehen. Jeder dieser Kontakte prägt den Eindruck, den Kunden von deinem Unternehmen gewinnen.
Dazu gehören beispielsweise:
Google-Suchergebnisse und dein Google-Unternehmensprofil
deine Website und dein Online-Shop
Social Media und Newsletter
Online-Bewertungen
Telefonate und persönliche Beratung
Angebote, Rechnungen und E-Mails
Kundenservice und Support
Es lässt sich zwischen direkten und indirekten Touchpoints unterscheiden. Direkte Touchpoints entstehen durch deine eigenen Aktivitäten, etwa auf deiner Website oder durch Werbeanzeigen. Indirekte Touchpoints werden dagegen von anderen beeinflusst, zum Beispiel durch Bewertungen, Empfehlungen oder Erwähnungen in sozialen Medien.
Warum solltest du deine Touchpoints analysieren?
Kunden kommen auf verschiedenen Wegen mit deinem Unternehmen in Kontakt. Sie suchen dich bei Google, besuchen deine Website, lesen Bewertungen oder rufen an.
Jeder Kontakt hinterlässt einen Eindruck. Eine Touchpoint-Analyse zeigt dir, was bereits gut funktioniert und wo Kunden noch auf Hindernisse stoßen. Dafür gehst du die Customer Journey aus Kundensicht durch.
Prüfe dabei:
Welche Kontaktpunkte gibt es? Website, Google, Social Media, Bewertungen oder persönlicher Kontakt.
Was erlebt der Kunde dort? Sind Informationen verständlich und aktuell?
Wo gibt es Probleme? Muss der Kunde lange suchen oder mehrere Schritte machen?
Was kannst du verbessern? Starte mit den Touchpoints, die für deine Kunden besonders wichtig sind.
Verschiedene Arten von Touchpoints
Touchpoints können ganz unterschiedlich aussehen. Für dein Unternehmen lohnt sich vor allem der Blick auf Online-, Offline-, direkte und indirekte Kontaktpunkte.
1. Online-Touchpoints
Online-Touchpoints entstehen überall dort, wo Kunden digital mit deinem Unternehmen in Kontakt kommen. Dazu gehören deine Website, Google, Social Media oder E-Mail.
Kunden können sich hier über dein Angebot informieren, Bewertungen lesen oder direkt Kontakt aufnehmen.
Typische Online-Touchpoints sind:
Google: Suchergebnisse, Unternehmensprofil und Bewertungen
Website: Startseite, Leistungsseiten, Blog und FAQ
Social Media: Beiträge, Kommentare und Direktnachrichten
E-Mail: Newsletter, Angebote und persönliche Nachrichten
Online-Werbung: Google Ads, Social-Media-Anzeigen oder Banner
2. Offline-Touchpoints
Auch außerhalb des Internets entstehen wichtige Kontaktpunkte.
Ein persönliches Gespräch kann beispielsweise genauso prägend sein wie der Besuch deiner Website.
Typische Offline-Touchpoints sind:
Persönlicher Kontakt: Beratung, Verkaufsgespräch oder Telefonat
Geschäftsräume: Atmosphäre, Ausstattung und Produktpräsentation
Print: Flyer, Broschüren, Anzeigen und Visitenkarten
Veranstaltungen: Messen, lokale Events oder Workshops
Produkt und Verpackung: Qualität, Gestaltung und Übergabe
3. Direkte und indirekte Touchpoints
Bei einem direkten Touchpoint tritt der Kunde unmittelbar mit deinem Unternehmen in Kontakt. Das passiert beispielsweise bei einer Anfrage, einem Beratungsgespräch oder einem Kauf.
Ein indirekter Touchpoint entsteht dagegen durch andere Personen oder Quellen. Dazu gehören etwa Kundenbewertungen, Empfehlungen oder ein Artikel über dein Unternehmen.
Gerade indirekte Touchpoints kannst du nicht vollständig kontrollieren. Du kannst aber beeinflussen, welchen Eindruck dein Unternehmen hinterlässt.
Beispiele für direkte Touchpoints:
Website und Online-Shop
Beratung und Kundenservice
Social Media
E-Mail-Kommunikation
Kauf und Rechnung
Beispiele für indirekte Touchpoints:
Kundenbewertungen
Empfehlungen
Presseberichte
Beiträge in sozialen Medien
Vergleichs- und Bewertungsportale
4. Persönliche Kundenerlebnisse
Ein weiterer wichtiger Bereich sind persönliche Erlebnisse mit deinem Unternehmen. Dazu gehören Beratungsgespräche, der Kontakt mit Mitarbeitern oder der Kundenservice.
Gerade bei Dienstleistungen spielt dieser Touchpoint eine wichtige Rolle. Kunden erleben hier unmittelbar, wie dein Unternehmen arbeitet.
Ein freundlicher und kompetenter Kontakt kann Vertrauen schaffen.
Achte deshalb besonders auf:
Beratung: Werden Fragen verständlich und kompetent beantwortet?
Service: Wie schnell und zuverlässig reagierst du auf Anfragen?
Abläufe: Wissen Kunden, was als Nächstes passiert?
Leistung: Entspricht das Ergebnis den Erwartungen?
Nachbetreuung: Bleibst du auch nach dem Kauf ansprechbar?
So optimierst du deine wichtigsten Touchpoints
Du musst nicht alle Touchpoints gleichzeitig optimieren. Starte mit den Kontaktpunkten, die Kunden besonders häufig nutzen.
1. Halte deine Informationen an allen Touchpoints aktuell
Widersprüchliche Angaben können schnell für Verwirrung sorgen. Prüfe deshalb regelmäßig deine wichtigsten Kanäle.
Prüfe dabei vor allem diese Punkte:
Sind deine Kontaktdaten aktuell? Stimmen Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Anschrift überall überein?
Passen deine Öffnungszeiten? Prüfe besonders Änderungen an Feiertagen, Urlaubstagen oder saisonalen Zeiten.
Sind deine Leistungen aktuell? Werden alle angebotenen Leistungen korrekt beschrieben?
Stimmen deine Preise? Falls du Preise nennst, sollten diese mit deinem aktuellen Angebot übereinstimmen.
Ist dein Auftritt überall einheitlich? Prüfe beispielsweise Website, Google-Unternehmensprofil und Social-Media-Profile.
2. Erleichtere Kunden den nächsten Schritt
Es ist wichtig, dass Kunden erfahren, wie es weitergeht.
Mach die nächste Aktion deshalb möglichst einfach. Das kann eine Anfrage, ein Anruf oder eine Terminbuchung sein.
Achte dabei auf folgende Punkte:
Ist die Kontaktmöglichkeit schnell zu finden? Platziere Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Kontaktformular gut sichtbar.
Gibt es einen klaren nächsten Schritt? Zeige Kunden beispielsweise mit einem Button, was sie als Nächstes tun können.
Sind Formulare einfach aufgebaut? Frage nur Informationen ab, die du für die Anfrage wirklich brauchst.
Funktioniert die Kontaktaufnahme mobil? Prüfe deine Website regelmäßig auf Smartphone und Tablet.
Wissen Kunden, wie es weitergeht? Erkläre beispielsweise, wann du dich nach einer Anfrage meldest.
3. Passe deine Inhalte an die Customer Journey an
Kunden brauchen nicht in jeder Phase dieselben Informationen. Ein neuer Besucher sucht andere Antworten als ein Kunde kurz vor dem Kauf.
Passe deine Inhalte deshalb an die jeweilige Phase an.
Überlege dabei aus Sicht deiner Kunden:
Was möchte ein neuer Interessent wissen? Erkläre zunächst dein Angebot und den konkreten Nutzen.
Welche Informationen helfen beim Vergleich? Zeige beispielsweise Preise, Leistungen, Referenzen oder Kundenbewertungen.
Welche Fragen entstehen vor dem Kauf? Beantworte wichtige Fragen zu Ablauf, Kosten, Dauer oder Verfügbarkeit.
Welche Zweifel können Kunden haben? Nutze Bewertungen, Referenzen oder Beispiele, um Vertrauen aufzubauen.
Was braucht der Kunde für die Entscheidung? Stelle die wichtigsten Informationen übersichtlich an einem Ort bereit.
Mehr zur Customer Journey findest du hier: Customer Journey verstehen: Von Aufmerksamkeit zu Loyalität
4. Nutze Bewertungen als wertvollen Touchpoint
Bewertungen zeigen dir, wie Kunden dein Unternehmen erleben. Sie können deshalb wertvolle Hinweise für deine Touchpoints liefern. Achte auf wiederkehrende Themen in den Kommentaren.
Darauf kannst du zum Beispiel achten:
Was loben deine Kunden besonders häufig? Nutze diese Stärken auch in deiner Kommunikation.
Welche Kritik kommt wiederholt vor? Prüfe, ob dahinter ein konkretes Problem steckt.
Gibt es häufige Fragen? Ergänze fehlende Informationen auf deiner Website oder in deinen FAQs.
Wie schnell reagierst du auf Bewertungen? Lege eine feste Routine für neue Bewertungen fest.
Wie gehst du mit Kritik um? Antworte sachlich und zeige, dass du Feedback ernst nimmst.
5. Optimiere auch die Touchpoints nach dem Kauf
Auch nach dem Kauf entstehen wichtige Touchpoints. Dazu gehören beispielsweise Auftragsbestätigung, Lieferung, Rechnung und Kundenservice.
Stell dir dabei folgende Fragen:
Erhält der Kunde alle wichtigen Informationen? Informiere ihn beispielsweise über nächste Schritte, Termine oder Lieferzeiten.
Ist der Ablauf nach dem Kauf klar? Zeige, an wen sich Kunden bei Fragen oder Problemen wenden können.
Wie erreichst du deine Kunden nach dem Kauf? Nutze beispielsweise E-Mail, Telefon oder einen persönlichen Kontakt.
Holst du Feedback ein? Frage Kunden nach ihrer Erfahrung und nutze die Antworten für Verbesserungen.
Gibt es einen sinnvollen Folgekontakt? Informiere Kunden beispielsweise über passende weitere Leistungen oder Angebote.
Fazit: Kontaktpunkte mit Kunden gezielt nutzen
Kontaktpunkte mit Kunden gibt es online und offline, direkt und indirekt. Dazu gehören deine Website, Google, Bewertungen, persönliche Gespräche oder der Kundenservice. Prüfe diese Kontaktpunkte regelmäßig aus Sicht deiner Kunden. Halte Informationen aktuell, erleichtere die Kontaktaufnahme und achte auf Feedback. So kannst du die Customer Journey Schritt für Schritt verbessern und Kunden den Kontakt mit deinem Unternehmen einfacher und angenehmer machen.
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