YouTube-SEO: Video-Ranking verbessern

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YouTube-SEO: Video-Ranking verbessern

YouTube-SEO: So verbesserst du das Video-Ranking für dein KMU


Du investierst Zeit und Geld in professionelle YouTube-Videos, aber die Aufrufe bleiben aus? Das ist frustrierend, aber kein Einzelfall. Der Grund ist oft nicht die Qualität der Videos, sondern mangelnde Sichtbarkeit in Suchergebnissen. Denn ohne gezielte Optimierung verschwinden selbst die besten Inhalte in den Tiefen der Plattform.

Dabei bietet YouTube enormes Potenzial, besonders für KMU: Als zweitgrößte Suchmaschine der Welt verarbeitet die Plattform monatlich über 3 Milliarden Suchanfragen. Zudem tauchen Videos in 62 Prozent aller Google-Suchergebnisse auf und 80 Prozent davon stammen von YouTube. Wenn du YouTube-SEO beherrschst, erreichst du deine potenzielle Kundschaft also genau dort, wo sie aktiv nach Lösungen sucht. 

In diesem Artikel erfährst du, welche Faktoren dein YouTube-Ranking beeinflussen, welche Stellschrauben 2026 wirklich zählen und wie du typische Fehler vermeidest. Außerdem lernst du, wie du für dein KMU mit begrenzten Ressourcen maximale Wirkung erzielst. Ob Erklärvideo, Produktdemo oder Tutorial: Mit diesen praxiserprobten Tipps machst du deine Inhalte sichtbar.

Woher kommen die Aufrufe auf YouTube?


Bevor du mit der Optimierung startest, ist es wichtig zu verstehen, wie Zuschauende deine Videos überhaupt finden und wie YouTube Videos bewertet und ausspielt. Der Algorithmus hat sich in den letzten Jahren fundamental gewandelt: weg von reinen Klickzahlen, hin zu echten Zufriedenheitssignalen. Die Traffic-Quellen auf YouTube lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:

Das YouTube-Empfehlungssystem: Der Löwenanteil der Videoaufrufe (etwa 70 Prozent) kommt nicht über die Suche, sondern über Empfehlungen auf der Startseite und in der Seitenleiste. Der YouTube-Algorithmus analysiert nicht mehr nur, was Nutzende anklicken, sondern wie zufrieden sie mit dem Gesehenen sind. Seit 2025 fließen sogenannte Zufriedenheitssignale verstärkt ein: Schaut jemand dein Video bis zum Ende und danach noch weitere Inhalte? Teilt die Person das Video? Oder klickt sie auf „Kein Interesse“?

Die interne YouTube-Suche: Wer gezielt nach Themen sucht, landet über die YouTube-Suchleiste bei deinen Inhalten. Hier greifen klassische SEO-Prinzipien: Keywords in Titel, Beschreibung und Tags beeinflussen, ob dein Video zu relevanten Suchanfragen erscheint. Anders als bei klassischem Google-SEO spielen aber auch Interaktionsmetriken eine wichtige Rolle: Ein Video mit einer hohen Wiedergabezeit rankt besser als eines mit perfekten Keywords, aber schlechter Zuschauerbindung.

Externe Quellen wie Google und Websites: Videos können auch über die Google-Suche, AI Overviews oder Einbettungen auf Websites Traffic generieren. Da Google YouTube-Videos bevorzugt in den Suchergebnissen anzeigt, lohnt sich die Optimierung für beide Plattformen. Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber zu SEO-Strategien für KMU.

Analysiere regelmäßig deine Traffic-Quellen in YouTube Analytics. So erkennst du, welche Kanäle für deine Videos am wichtigsten sind und wo Optimierungspotenzial besteht.

YouTube testet jedes neue Video zunächst bei einer kleinen Zuschauergruppe. Das sind meist Personen, die den Kanal abonniert oder ähnliche Interessen haben. Performt es dort gut, wird es einem breiteren Publikum gezeigt. Die ersten 48 Stunden nach dem Upload sind daher wichtig für den initialen Schub. Allerdings bedeutet ein schwacher Start nicht das Ende: Besonders Evergreen-Content kann auch Wochen oder Monate später noch an Fahrt gewinnen, wenn er über die Suche gefunden wird oder der Algorithmus ihn erneut testet.

Für welche Videos lohnt sich YouTube-SEO besonders?


YouTube-SEO bezeichnet also die gezielte Optimierung von Videos, Kanälen und Metadaten, um in den Suchergebnissen von YouTube und Google besser gefunden zu werden. Diese Maßnahmen umfassen sowohl technische Aspekte wie Titel, Beschreibung und Tags als auch inhaltliche Faktoren wie Videoqualität, Struktur und Zuschauerbindung.

Aber nicht jedes Video profitiert gleichermaßen von YouTube-SEO-Maßnahmen. Besonders sinnvoll ist die Optimierung bei Inhalten, die ein konkretes Informationsbedürfnis bedienen und langfristig relevant bleiben (sogenannter Evergreen-Content):

Erklärvideos: Wenn du komplexe Themen verständlich aufbereitest, zeigst du Expertise und bietest den Zuschauenden einen Mehrwert. Das ist ideal für Dienstleistende und Handwerksbetriebe. Erfahre mehr in unserem Ratgeber zum Thema Erklärvideo erstellen.

Produkt- und Software-Demos: Zeige, wie dein Produkt funktioniert und welche Probleme es löst.

Tipps und Tricks oder How-to-Videos: Praktische Anleitungen zu branchenspezifischen Themen ziehen gezielt Suchende an.

Vergleichsvideos: „Produkt A vs. Produkt B“ sind beliebte Suchbegriffe mit hoher Kaufabsicht.

FAQ-Videos: Beantworte häufige Fragen deiner Kundschaft und positioniere dich als vertrauenswürdige Quelle.

Fallstudien: Auch die Präsentation erfolgreicher Kundenprojekte schafft Vertrauen und zeigt deine Kompetenz.

Schulungen und Tutorials: Bildungsinhalte haben eine hohe Verweildauer und werden oft als Ressource gespeichert. Besonders für B2B-Unternehmen sind sie eine effektive Möglichkeit, Expertise zu demonstrieren.

Diese Formate haben gemeinsam, dass Nutzende aktiv danach suchen. Hier kannst du mit gezielter Keyword-Optimierung langfristig organischen Traffic aufbauen. Reine Unterhaltungsvideos, Unternehmensvorstellungen, Event-Dokumentationen oder rein werbliche Inhalte werden hingegen selten aktiv gesucht. Diese Formate eignen sich besser für bezahlte Reichweite oder die Einbindung auf der eigenen Website.

Themen- und Keyword-Recherche für YouTube: So findest du die richtigen Ideen für deine Videos


Die Grundlage jeder YouTube-SEO-Strategie ist eine fundierte Keyword-Recherche. Dabei helfen dir verschiedene Methoden:

YouTube Auto Suggest nutzen: Gib einen Begriff in die YouTube-Suchleiste ein und beobachte die automatischen Vorschläge. Diese basieren auf echten Suchanfragen und zeigen dir, wonach deine Zielgruppe sucht.

Keyword-Tools einsetzen: Spezialisierte Tools wie VidIQ oder TubeBuddy analysieren Suchvolumen, Wettbewerb und Ranking-Chancen für YouTube-Keywords. VidIQ punktet besonders bei der Wettbewerbsanalyse. TubeBuddy hingegen hilft mit seinem SEO-Studio-Tool bei der Optimierung von Titeln, Thumbnails und Beschreibungen.

YouTube Trends und Wettbewerb beobachten: Die Trending-Seite zeigt aktuell nachgefragte Themen in deiner Branche. Analysiere besonders erfolgreiche Videos hinsichtlich der verwendeten Keywords und Thumbnail-Gestaltung. Kombiniere Trendthemen mit Evergreen-Content für eine ausgewogene Content-Strategie.

Google-Suche analysieren: Da YouTube-Videos auch in der Google-Suche erscheinen, lohnt sich ein Blick auf klassische SEO-Tools. Prüfe, für welche Suchanfragen bereits Videos in den Ergebnissen angezeigt werden.
Ein Laptop zeigt ein übersichtliches Dashboard mit SEO-Kennzahlen.

Ranking-Faktoren: wie YouTube den Erfolg deiner Videos misst


YouTube bewertet Videos anhand messbarer Nutzersignale. Diese Performance-Metriken lassen sich unter Zuschauerzufriedenheit bzw. Zuschauerbindung (Audience Retention) zusammenfassen und im YouTube Studio analysieren. Sie entscheiden darüber, ob dein Video weiter ausgespielt wird oder in der Versenkung verschwindet. Folgende Ranking-Faktoren solltest du bei der SEO deiner YouTube-Videos berücksichtigen:

Click-Through-Rate (CTR): Die CTR zeigt, wie viele Personen auf dein Video klicken. Der Durchschnitt liegt für die Hälfte aller Kanäle bei 2–10 Prozent, Werte über 7 Prozent gelten als gut. Eine hohe CTR allein reicht aber nicht. Wenn Zuschauende nach dem Klick schnell abspringen, wertet YouTube das als negatives Signal. Daher müssen Thumbnail (Vorschaubild) und Titel zum Inhalt passen.

Wiedergabedauer (Watch Time): Die Gesamtwiedergabezeit ist direkt mit der Audience Retention in Prozent verbunden. Je länger Zuschauende dein Video ansehen, desto besser bewertet YouTube deinen Content. Eine Retention von 50–60 Prozent gilt als gut, über 70 Prozent als hervorragend. Allerdings hängt die Retention unter anderem von der Videolänge ab: Kürzere Videos haben meist eine bessere Retention als längere. In YouTube Analytics kannst du einsehen, an welchen Stellen Zuschauende abspringen.

Interaktionen (Engagement): Likes, Kommentare, Teilen und das Hinzufügen zu Playlists signalisieren YouTube, dass dein Video wertvoll ist. Durch einfache CTAs (Call-to-Action) oder konkrete Fragen kannst du Zuschauende aktiv zu Interaktionen animieren.

Negative Signale: YouTube wertet auch ab. Klicks auf „Kein Interesse“ und schnelle Abbrüche nach dem Klick wirken sich negativ auf das Videoranking aus
.

Konkrete Maßnahmen für erfolgreiches YouTube-SEO


Um das Ranking deiner YouTube-Videos zu verbessern, kannst du die Videodaten gezielt gestalten. 

Thumbnails: Der erste Eindruck zählt


Das Thumbnail ist neben dem Titel oft der entscheidende Faktor, um Klicks zu generieren. Für jedes hochgeladene Video erstellt YouTube automatisch ein Thumbnail, aber erfolgreiche Videos nutzen Custom-Thumbnails.

So optimierst du deine Thumbnails:

Verwende kontrastreiche Farben, die sich von der YouTube-Oberfläche abheben (beispielsweise Gelb, Rot oder Orange, aber nicht Weiß oder Schwarz als Hauptfarbe).

Zeige menschliche Gesichter mit erkennbaren Emotionen.

Integriere kurze, gut lesbare Texte (2–3 Wörter).

Halte das Design einfach und konsistent für Wiedererkennungswert.

Das optimale Format für YouTube-Thumbnails beträgt 1280 × 720 Pixel im 16:9-Format und eine maximale Dateigröße von 2 Megabyte.

Teste verschiedene Thumbnail-Varianten mit der A/B-Test-Funktion in YouTube Studio.

Titel: Keywords und Neugier kombinieren


Der Titel sollte das Hauptkeyword enthalten und gleichzeitig Neugier wecken.
Tipps für starke Titel auf YouTube:

Platziere das Hauptkeyword möglichst weit vorne.

Beschränke den Titel möglichst auf 60 Zeichen, auch wenn Titel erst ab 100 Zeichen abgeschnitten werden.

Nutze Zahlen und konkrete Versprechen.

Vermeide irreführende Formulierungen.

Titelformate, die besonders gut auf YouTube funktionieren:
Formel Beispiel Wirkung
Zahl + Nutzen „5 Anzeichen, dass deine Heizung ausgetauscht werden muss“ (Heizungsinstallateur) überschaubar und beantwortet eine häufige Frage
Wie + Ergebnis „Wie wir dein Bad in 5 Tagen komplett sanieren“ (Sanitärbetrieb) zeigt den Prozess und schafft Vertrauen
Problem lösen „Schimmel in der Wohnung? So findest du die Ursache“ (Malerin/Bausachverständige) spricht akutes Problem an
Vergleich „Wärmepumpe vs. Gasheizung: Was lohnt sich 2026?“ (Energieberatung) hilft bei konkreter Kaufentscheidung
Schritt-für-Schritt „Fenster richtig abdichten: Anleitung vom Tischler“ (Tischlerei) zeigt Fachkompetenz und zieht Suchende an
Häufiger Fehler „Diese 3 Fehler machen Pflastersteine nach einem Jahr kaputt“ (Garten- und Landschaftsbau) demonstriert Expertise und warnt vor Pfusch

Videobeschreibung: mehr als nur Keywords


Die Videobeschreibung bietet Platz für 5.000 Zeichen, aber nur die ersten 100–120 Zeichen sind direkt sichtbar. Nutze diesen Platz strategisch.

Optimale Beschreibungsstruktur:

1. Zusammenfassung mit Hauptkeyword (erste 2–3 Sätze, über dem „Mehr anzeigen“-Button)

2. detaillierte Inhaltsbeschreibung mit Nebenkeywords

3. Sprungmarken für bessere Navigation

4. Links zu verwandten Videos und deiner Website

5. Call-to-Action (Abonnieren, Kommentieren)

Tags: noch relevant oder überholt?


Tags haben in den letzten Jahren an Bedeutung verloren, dennoch spielen sie eine Rolle bei der thematischen Einordnung der Videos. Sie helfen YouTube, den Kontext deines Videos zu verstehen. Verwende 5–10 relevante Tags, darunter dein Hauptkeyword, Variationen und thematisch verwandte Begriffe. 3–5 Hashtags in der Beschreibung können die Auffindbarkeit erhöhen.

Video-Einstieg: Die ersten 15 Sekunden sind entscheidend


Die Zuschauerbindung in den ersten Sekunden bestimmt maßgeblich, ob dein Video weiter ausgespielt wird. Der YouTube-Algorithmus gewichtet die frühe Retention besonders stark.

So gestaltest du einen starken Videoeinstieg:

Mehrwert sofort zeigen: Vermeide lange Intros mit Logos oder Songs. Etabliere innerhalb von 7 Sekunden, warum sich das Weiterschauen lohnt.

Das Ergebnis anteasern: Zeige kurz, was am Ende des Videos erreicht wird, beispielsweise „Am Ende weißt du genau, welche Heizung sich für dein Haus lohnt“.

Problem ansprechen: Starte mit einer Frage oder Situation, in der sich deine Zielgruppe wiedererkennt.

Versprechen einlösen: Damit Menschen nach dem Klick auf dein Video auch weiterschauen, musst du das Versprechen aus Titel und Thumbnail einlösen.

Beispiel für einen Handwerksbetrieb:

Schwach: „Hallo und herzlich willkommen auf unserem Kanal. Wir sind die Firma Müller aus Hamburg und heute zeigen wir euch …“

Stark: „Deine Fassade blättert nach zwei Jahren schon wieder ab? In den nächsten 8 Minuten zeige ich dir die 3 häufigsten Ursachen – und wie du sie beim nächsten Anstrich vermeidest.“
Auf dem Laptop ist eine klare Übersicht mit Daten und Kennzahlen zu sehen.

Dos and Don’ts: typische Fehler bei YouTube-SEO und wie du sie vermeidest


Fehler und Best Practices entscheiden oft über Erfolg oder Misserfolg deiner YouTube-SEO-Optimierung. Hier sind einige typische Stolperfallen und wie du sie vermeidest:

Was du für erfolgreiches YouTube-SEO vermeiden solltest


Neben den grundsätzlichen Maßnahmen zur Optimierung deiner YouTube-Videos kannst du bestimmte Fehler aktiv vermeiden, um die Zufriedenheit deines Publikums zu erhöhen. 

Clickbait: Reißerische Titel und irreführende Thumbnails führen zu hohen Abbruchraten. YouTube bestraft das mit schlechteren Rankings. Titel und Thumbnail sollten den Videoinhalt präzise widerspiegeln. Setze auf Neugier statt Täuschung.

Fehlender CTA: Ohne klare Handlungsaufforderung interagieren deutlich weniger Menschen mit deinen Videos. Du verpasst Chancen auf Abonnements, Kommentare und Website-Besuche. Platziere CTAs strategisch am Anfang, in der Mitte und am Ende des Videos sowie in der Beschreibung. Achte aber darauf, dass es nicht zu aufdringlich wirkt.

Optische Perfektion vor Inhalt: Gerade im B2B-Bereich und bei KMU wirken zu perfekt inszenierte Videos oft unnahbar. Zuschauende schätzen Authentizität und hilfreiche Expertise. Eine Smartphone-Aufnahme mit gutem Licht und klarem Ton reicht oft aus.

Unregelmäßige Uploads: Wenn du nur selten Videos postest, verwirrt das den Algorithmus und du gerätst bei deiner Community in Vergessenheit. Ob wöchentlich oder zweiwöchentlich ist weniger wichtig als die Verlässlichkeit. Erstelle einen realistischen Redaktionsplan und halte ihn ein.

Weitere Best Practices für nachhaltigen Erfolg mit YouTube-SEO


Playlists strategisch nutzen: Gruppiere thematisch verwandte Inhalte in Playlists und optimiere Playlist-Titel mit Keywords. Das erhöht die Gesamtwiedergabedauer, weil Videos automatisch nacheinander abgespielt werden. YouTube belohnt längere Sitzungsdauern mit besseren Rankings.

Transkripte und Untertitel hinzufügen: Untertitel verbessern die Barrierefreiheit. Außerdem liefern sie YouTube und anderen Suchmaschinen zusätzlichen Text zur Analyse deiner Inhalte. Lade eigene Transkripte hoch, anstatt dich auf die automatische Erkennung zu verlassen.

Sprungmarken einsetzen: Füge Zeitstempel in der Beschreibung ein. Das verbessert die Nutzungserfahrung, weil Zuschauende gezielt zu für sie relevanten Abschnitten springen können. Außerdem können Ausschnitte deiner Videos zusätzlich in den Google-Suchergebnissen erscheinen, besonders wenn die Zeitstempel keywordoptimiert sind.

Werbung subtil einsetzen: Produktplatzierungen und Werbung sind auf YouTube erlaubt, sollten aber organisch in dein Video eingebettet sein. Ein Tutorial, das nebenbei dein Produkt zeigt, funktioniert besser als ein reiner Werbespot.

Von Keyword-Strategie und Suchintention zum optimierten Videoinhalt


Keywords allein reichen nicht aus. Du musst verstehen, welche Absicht hinter einer Suchanfrage steckt, um Content zu erstellen, der Nutzende wirklich zufriedenstellt.
Intention Beispielsuchanfrage Passendes Videoformat
Informationell
„Was kostet eine neue Heizung?“
„Fliesen verlegen Anleitung“
Erklärvideo mit Kostenübersicht (Heizungsbauer)
Schritt-für-Schritt-Tutorial (Fliesenlegerin)
Vergleichend
„Gasheizung vs. Wärmepumpe Vor- und Nachteile“
Vergleichsvideo mit Vor- und Nachteilen (Energieberatung)
Inspirierend
„Küche vorher nachher Umbau“
Projektdokumentation mit Transformation (Tischlerin/Küchenbauer)
Analysiere die Top-Ergebnisse für dein Keyword auf YouTube: 

Welche Videoformate ranken hier?
Wie lang sind die Videos?
Welche Fragen werden beantwortet?

Erstelle anschließend eigene Videos, die diese Erwartungen erfüllen oder sogar übertreffen und einen Mehrwert bieten. 

Erwartungsmanagement: Wie schnell zeigen sich Ergebnisse beim YouTube-SEO?


Eine nachhaltige YouTube-SEO-Strategie lässt sich nicht von heute auf morgen umsetzen. Veröffentliche regelmäßig Videos, optimiere die Inhalte gezielt und passe deine Strategie basierend auf den Ergebnissen immer wieder an. Realistische Erwartungen helfen dir, am Ball zu bleiben.
Ziel Realistischer Zeitraum
erste Rankings für Nischen-Keywords 1–3 Monate
regelmäßige Anfragen über YouTube 6–12 Monate
YouTube als relevanter Leadkanal 1–2 Jahre bei kontinuierlichen Uploads
Ähnlich wie bei klassischem SEO zeigen sich messbare Ergebnisse oft erst nach 3–6 Monaten. Der Zeitrahmen hängt von der Wettbewerbsintensität, deiner Kanalautorität und der Qualität deiner Optimierung ab.

Anders als bei algorithmusgetriebenen Kanälen zählt nicht der schnelle Push deiner Videos in den ersten 48 Stunden, sondern die langfristige Auffindbarkeit. Gut optimierte Erklärvideos können auch noch Monate nach dem Upload anfangen, regelmäßig Views zu bringen. Ab bestimmten Schwellenwerten kannst du mit YouTube Geld verdienen. Auch das Thema YouTube Automation kann für skalierbare Content-Strategien interessant sein.

Lässt sich das YouTube-Ranking mit Werbeanzeigen schneller verbessern?


Bezahlte Anzeigen verbessern die organische Reichweite auf YouTube nicht direkt. YouTube trennt bezahlte und organische Reichweite.

Allerdings können Werbeanzeigen indirekt helfen:

Mehr Aufrufe führen zu mehr Daten für den Algorithmus.
Positive Nutzersignale (Wiedergabedauer, Interaktionen) wirken sich aus.
Menschen, die deinen Kanal abonnieren, sehen zukünftige Videos eher.

Du kannst Anzeigen strategisch einsetzen, um neuen Videos einen Push zu geben. Das ist aber kein Ersatz für gute YouTube-Optimierung. Auch der Kauf von YouTube-Views ist keine Alternative und kann deinem Kanal eher schaden.

Website-Einbindung zur Verbesserung des Rankings


Wenn du deine YouTube-Videos in thematisch passende und reichweitenstarke Artikel auf deiner Website einbindest, kann das mehrere positive Effekte haben:

Mehr Views: Auch Views über deine Website erhöhen die Gesamtaufrufe.

Längere Verweildauer: Eingebettete Videos erhöhen die Verweildauer auf deiner Website. Das ist ein positives Signal für die Suchmaschinen.

Cross-Promotion-Effekte: Zuschauende, die über deine Website auf die Videos aufmerksam werden, abonnieren möglicherweise deinen Kanal.

Bette Videos nicht wahllos ein, sondern nur dort, wo sie echten Mehrwert bieten und zum Artikelthema passen.

YouTube-SEO intern abdecken oder an eine Agentur auslagern?


Die Entscheidung hängt vor allem von deinen Ressourcen, aber auch von deinen Zielen und der gewünschten Geschwindigkeit ab. Für erfolgreiches YouTube-SEO benötigst du verschiedene Kompetenzen, die du intern abdecken musst:
Kompetenz Beschreibung Lernaufwand
Keyword-Recherche YouTube-spezifische Tools und Methoden mittel
Videokonzeption Suchintention verstehen und Videoskripte schreiben mittel
Thumbnail-Design Canva oder Photoshop sowie Design-Grundlagen niedrig bis mittel
Technische Optimierung Titel, Beschreibung, Tags, Kapitel niedrig
Analytics-Interpretation YouTube Studio verstehen und nutzen mittel
Videoproduktion Aufnahme, Schnitt, Postproduktion hoch
Die regelmäßige Content-Produktion erfordert mehrere Stunden pro Woche. Zusätzlich solltest du Zeit für die Interaktion mit Menschen auf deinem Kanal einkalkulieren. Mit dem Prime Video Maker kannst du auch ohne Vorkenntnisse professionelle Videos erstellen.

Wann ist eine Agentur mit Spezialisierung auf YouTube-SEO sinnvoll?


Fehlende Ressourcen: Dein Team hat keine Kapazitäten für regelmäßige Videoproduktion oder für die gezielte SEO-Analyse.

Schnellere Skalierung: Eine Agentur bringt Erfahrung und etablierte Prozesse mit.

Professionelle Produktionsqualität: Für Image-Videos oder hochwertige Produktpräsentationen reichen Smartphone-Videos meist nicht aus.

Komplexe SEO-Strategien: Wenn du YouTube mit anderen Marketingkanälen verzahnen möchtest, lohnt sich ein strukturierter Aufbau.

Ein hybrider Ansatz ist oft das beste Modell für KMU. Du produzierst die Videos intern (für Authentizität und Branchenwissen), während eine Agentur dich bei der Strategie und Optimierung unterstützt.

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