Kundengewinnung: 7 typische Fehler und wie du sie vermeidest
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Vielleicht kennst du das: Du hast ein gutes Angebot, erreichst aber trotzdem nicht die gewünschten Kunden oder bekommst zu wenige Anfragen.
Neue Kunden zu gewinnen, ist nicht immer einfach. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Nicht jede Maßnahme passt zu jedem Unternehmen und auch kleine Details können einen Unterschied machen.
Welche Fehler bei der Kundengewinnung besonders häufig vorkommen und was du dagegen tun kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel.
7 typische Fehler bei der Kundengewinnung
Bei der Kundengewinnung können verschiedene Herausforderungen auftreten. Welche davon besonders häufig vorkommen und was du dagegen tun kannst, erfährst du in den folgenden Punkten.
1. Du sprichst nicht die richtige Zielgruppe an
Je genauer du weißt, wen du mit deinem Angebot erreichen möchtest, desto gezielter kannst du deine Kundengewinnung gestalten. Deine Inhalte und deine Werbung lassen sich besser auf die Menschen ausrichten, die an deinen Produkten oder Leistungen interessiert sind.
Eine klare Zielgruppe hilft dir außerdem dabei, die passenden Themen, Kanäle und Formulierungen auszuwählen.
Überlege dir, welche Kunden du mit deinem Angebot erreichen möchtest:
Bedarf: Für wen sind deine Produkte oder Leistungen besonders relevant?
Nutzen: Welches konkrete Problem löst dein Angebot für diese Kunden?
Anforderungen: Was ist deiner Zielgruppe bei einem Produkt oder einer Leistung wichtig?
Suchverhalten: Wo informiert sich deine Zielgruppe und wie sucht sie nach passenden Angeboten?
Je besser du deine Zielgruppe verstehst, desto gezielter kannst du deine Inhalte, Angebote und Maßnahmen auf sie ausrichten.
Mehr dazu: Personas im Content Marketing – lerne deine Zielgruppe besser kennen und richte deine Inhalte gezielter aus.
2. Du hast keinen klaren Plan für deine Kundengewinnung
Für die Kundengewinnung gibt es viele Möglichkeiten: Social Media, Empfehlungen, Flyer, deine Website oder lokale Werbung. Schnell entsteht dabei eine lange Liste einzelner Maßnahmen, ohne dass klar ist, was du damit erreichen möchtest.
Ein konkretes Ziel hilft dir, die passenden Maßnahmen auszuwählen und deine Zeit gezielt einzusetzen.
Lege deshalb vorab fest:
Ziel: Was möchtest du erreichen? Zum Beispiel 10 neue Anfragen pro Monat.
Zielgruppe: Welche Kunden möchtest du erreichen? Zum Beispiel Menschen aus deiner Umgebung.
Maßnahmen: Welche Wege eignen sich dafür? Zum Beispiel deine Website, Social Media oder Empfehlungen.
Zeitraum: Wann möchtest du dein Ziel erreichen? Zum Beispiel innerhalb der nächsten drei Monate.
Zeit: Wie viel Zeit kannst du regelmäßig für die Kundengewinnung einplanen?
So entsteht ein klarer Rahmen für deine Kundengewinnung. Anschließend kannst du prüfen, welche Maßnahmen tatsächlich neue Anfragen bringen.
3. Du nutzt nicht die passenden Kanäle zur Kundengewinnung
Wichtig ist, wo deine Zielgruppe nach Angeboten sucht und welche Möglichkeiten zu deinem Unternehmen passen.
Empfehlungen können ein wichtiger Weg zu neuen Kunden sein. Auch deine Website, lokale Suchergebnisse, Social Media, Newsletter oder Veranstaltungen können zur Kundengewinnung beitragen.
Wähle die Kanäle aus, über die du deine Zielgruppe am besten erreichst.
Dazu können beispielsweise gehören:
Website: Zeige dein Angebot und mache es Interessenten leicht, Kontakt aufzunehmen.
Lokale Suche: Sorge dafür, dass dein Unternehmen bei passenden Suchanfragen in deiner Region gefunden wird.
Unternehmensprofil: Halte deine Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Leistungen und Fotos aktuell.
Social Media: Teile passende Inhalte und zeige, was dein Unternehmen anbietet.
Empfehlungen: Bitte zufriedene Kunden aktiv darum, dein Unternehmen weiterzuempfehlen.
Newsletter: Bleibe mit bestehenden Kunden und Interessenten in Kontakt.
Veranstaltungen und Netzwerke: Knüpfe persönliche Kontakte und mache dein Unternehmen bekannter.
4. Du erklärst dein Angebot nicht konkret genug
Potenzielle Kunden möchten schnell verstehen, was du anbietest und ob deine Leistung zu ihnen passt. Je klarer du dein Angebot beschreibst, desto leichter können Interessenten einschätzen, ob sie bei dir richtig sind.
Beschreibe dein Angebot deshalb möglichst verständlich.
Auf deiner Website oder in deinen Werbemitteln solltest du zeigen:
Was bietest du an? Welche Produkte oder Leistungen können Kunden bei dir bekommen?
Für wen ist dein Angebot geeignet? Welche Kunden profitieren besonders von deinen Leistungen?
Welchen Nutzen hat dein Angebot? Welches Problem löst du oder welchen konkreten Vorteil bietest du?
Tipp: Konkrete Beispiele können helfen, dein Angebot verständlich zu machen. Zeige deshalb möglichst genau, was Kunden bei dir bekommen und welchen Nutzen deine Leistung für sie hat.
Auch interessant dazu: Unique Selling Point: Was macht dein KMU einzigartig?
5. Du kümmerst dich nur um Kundengewinnung, wenn Aufträge fehlen
Wenn gerade viel zu tun ist, gerät die Kundengewinnung im Arbeitsalltag manchmal in den Hintergrund. Das ist verständlich, denn laufende Aufträge haben meist Vorrang.
Trotzdem kann es sinnvoll sein, die Kundengewinnung nicht erst dann wieder anzugehen, wenn weniger Aufträge da sind. Zwischen einer Maßnahme und einer neuen Anfrage kann Zeit vergehen.
Plane deshalb regelmäßig Zeit für deine Kundengewinnung ein.
Wichtig ist, dass du die Kundengewinnung nicht komplett aus dem Blick verlierst.
Plane regelmäßig Zeit beispielsweise für:
Inhalte: Plane neue Beiträge für deine Website oder Social Media.
Website: Prüfe, ob deine Angebote, Bilder und Kontaktdaten noch aktuell sind.
Anfragen: Bearbeite offene Anfragen und melde dich bei Interessenten zurück.
Bestehende Kontakte: Halte Kontakt zu ehemaligen Kunden oder Interessenten.
Aktionen: Plane Angebote, Veranstaltungen oder andere Maßnahmen zur Kundengewinnung.
So bleibt die Kundengewinnung auch dann Teil deines Arbeitsalltags, wenn dein Auftragsbuch gerade gut gefüllt ist.
6. Du wertest deine Maßnahmen nicht aus
Du nutzt verschiedene Maßnahmen zur Kundengewinnung, weißt aber nicht genau, welche davon neue Kunden bringen? Dann ist es schwierig, deine Zeit und dein Budget gezielt einzusetzen.
Halte deshalb regelmäßig fest, woher deine Anfragen und neuen Kunden kommen.
Eine einfache Übersicht kann bereits helfen. Notiere zum Beispiel:
Website: Wie viele neue Anfragen kommen über deine Website?
Empfehlungen: Wie viele neue Kunden kommen durch Empfehlungen?
Social Media: Welche Beiträge führen zu Anfragen?
Angebot: Welche Produkte oder Leistungen werden besonders häufig angefragt?
So erkennst du mit der Zeit, welche Maßnahmen gut funktionieren und wo sich Veränderungen lohnen.
7. Du vergisst bestehende Kunden
Bei der Kundengewinnung geht es nicht nur um neue Kontakte. Auch bestehende Kunden können für weitere Aufträge und Empfehlungen sorgen.
Wer mit deiner Leistung zufrieden ist, kommt vielleicht wieder oder empfiehlt dein Unternehmen weiter.
Bleibe auch nach einem Auftrag mit deinen Kunden in Kontakt:
Bedanken: Bedanke dich nach einem Auftrag für das Vertrauen.
Nachfragen: Frage nach, ob alles zufriedenstellend war.
Informieren: Teile passende neue Angebote oder Leistungen mit.
Bewertungen: Bitte zufriedene Kunden um eine Bewertung.
Kontakt halten: Melde dich zu einem passenden Zeitpunkt wieder.
So kannst du die Beziehung zu deinen Kunden pflegen und schaffst gleichzeitig Möglichkeiten für Folgeaufträge und Empfehlungen.
Fazit: Mit durchdachter Planung neue Kunden gewinnen
Bei der Kundengewinnung gibt es viele Dinge, auf die du achten kannst. Wichtig ist vor allem, dass du deine Zielgruppe erreichst, dein Angebot gut erklärst und die passenden Kanäle nutzt.
Wenn neue Kunden ausbleiben, schau dir deshalb deine bisherigen Maßnahmen genauer an. Erreichst du die richtigen Menschen? Welche Kanäle nutzt du? Und woher kommen deine bisherigen Anfragen?
Prüfe einen Bereich nach dem anderen und verbessere deine Kundengewinnung Schritt für Schritt.
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